Kloster St. Marienstern: Was erleben drei Generationen in der Abtei?
Stille, die nicht inszeniert ist. In St. Marienstern in Panschwitz Kuckau leben seit 1248 Zisterzienserinnen, heute rund zwölf Schwestern. Besucher dürfen den größten Teil der Anlage betreten, mit spätgotischer Abteikirche, Kräutergarten, Klosterbäckerei, Laden und Pension. Die Schatzkammer erreicht man nur über Stufen.
Redaktioneller Beitrag auf Grundlage der Angaben von Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen und des Klosters, Stand 1. November 2026. Die Redaktion war für diesen Beitrag nicht vor Ort, es gibt keine Gegenleistung und keine Partnerlinks. Öffnungszeiten, Preise und Termine bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen.

Jede Benachrichtigung auf dem Handy will etwas. Ein Kloster will nichts. Genau darin liegt der Wert eines Ortes, an dem seit über 750 Jahren nach demselben Takt gelebt wird: beten, arbeiten, schweigen. Für viele Enkel ist das ganz neu.
St. Marienstern ist kein Museum. Hier leben Schwestern, und das spürt man. Was Besucher sehen dürfen und wie ein Besuch mit Kindern gelingt.
Ein lebendes Kloster seit 1248
St. Marienstern wurde 1248 als Zisterzienserkloster gegründet. Laut Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen leben heute rund zwölf Zisterzienserinnen dort. Durch die Anlage fließt ein Bach, der Klosterwasser heißt, der Ort Panschwitz Kuckau liegt auf beiden Seiten.
Wer still sitzen will, braucht dafür keinen Kurs. Eine Bank in der Abteikirche reicht. Für Enkel ist das eine kleine Übung: fünf Minuten nichts sagen und hören, was übrig bleibt.
Was Besucher sehen dürfen
- Abteikirche: spätgotisch, laut Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen ein beliebtes Ziel.
- Kräutergarten: zum Riechen und Raten, auch für Enkel.
- Klosterbäckerei und Laden: Brot und Waren aus dem Kloster zum Mitnehmen.
- Pension: Übernachten mit Frühstück direkt am Kloster.
- Schatzkammer: nur über Stufen erreichbar, nicht barrierefrei.
Anschrift: Cisinskistraße 35, 01920 Panschwitz Kuckau, Telefon +49 35796 99431, marienstern.de. Öffnungszeiten von Kirche, Bäckerei und Schatzkammer vor dem Besuch erfragen.
Sorbische Oberlausitz
Panschwitz Kuckau liegt im anerkannten sorbischen Siedlungsgebiet. Obersorbisch hat dort neben Deutsch amtlichen Status, 2001 sprach die Hälfte der Bevölkerung Sorbisch. Das Kloster ist ein wichtiger Ort für die katholischen Sorben.
Ganz in der Nähe beginnt eine Radtour durch die Heimat der Krabat Sage: Krabat Radweg mit Enkeln. Die Mühle aus der Sage steht in Schwarzkollm: Umgebindehaus und Krabat.
Am Ostersonntag reitet eine Prozession vom Kloster aus: Osterreiten in der Oberlausitz 2027.
Das sagt dir sonst keiner
Es ist ein Kloster mit Schwestern, kein Ausflugslokal. Kinder vorher darauf einstimmen, in der Kirche leise zu sein.
Wer mit Rollator oder Rollstuhl kommt: Die Schatzkammer hat Stufen. Kirche und Garten vorab telefonisch klären.
Der Krabat Radweg kann auch in Panschwitz Kuckau beginnen, nicht nur in Kamenz.
Weitere Ziele in der Region: Landurlaub in Sachsen und im Herbst die Lausitzer Fischwochen.
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Postkarte abonnierenHäufige Fragen
Seit wann gibt es das Kloster St. Marienstern?
Seit 1248. Es wurde als Zisterzienserkloster gegründet und ist bis heute bewohnt, laut Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen von rund zwölf Zisterzienserinnen.
Wo liegt das Kloster St. Marienstern?
In Panschwitz Kuckau im Landkreis Bautzen, Cisinskistraße 35, im sorbischen Siedlungsgebiet der Oberlausitz.
Kann man im Kloster St. Marienstern übernachten?
Ja, es gibt eine Pension mit Frühstück am Kloster.
Ist das Kloster barrierefrei?
Nicht überall. Die Schatzkammer ist nur über Stufen erreichbar. Vor dem Besuch telefonisch nachfragen.
Quellen: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Kloster St. Marienstern, Wikipedia, Panschwitz Kuckau. Alle Angaben ohne Gewähr. Unsere Texte entstehen mit KI Unterstützung und werden von Herausgeber Lars Laschinski verantwortet: Ratgeber in fünf redaktionellen Stimmen auf Grundlage von Pressematerial und öffentlichen Quellen, Dossiers und Reportagen mit dem Vermerk Selbst besucht auf Grundlage eigener Aufenthalte des Herausgebers oder unserer Redakteure. So arbeiten wir



